Ludwig-Hoffmann-Grundschule

Berlin | Friedrichshain-Kreuzberg

Elternarbeit

Vorträge für Eltern

Medienbildung – ein Thema, das wohl an keiner Familie spurlos vorbei geht: Handy erlauben oder nicht, Zeiten festlegen und einhalten, Benutzung sozialer Medien, sinnvolle Nutzung oder den Tag verdaddeln … Grund für allerlei Auseinandersetzungen. Dementsprechend groß war das Interesse am ersten Vortrag zum Thema „Neue Medien“ im Juli 2017. Lydia Römer von der Fachstelle für Suchtprävention konnte viele Fragen beantworten. Der Wunsch nach Fortsetzung der Reihe war groß.
Das „Lernen lernen“ fand bei den Eltern ebenfalls großes Interesse. Benjamin Schmitt vom LVB Lernen e.V. fand mit seinem Vortrag über Lerntechniken und Lerntypen – übrigens auch bei Lehrerinnen und Lehrern – großen Anklang.

Das Lernen lernen – Vortrag vor 70 Eltern.

 

Vorträge von Eltern

Damit Schule nicht am Leben „vorbei unterrichtet“, sind Eltern als Spezialisten und Fachleute für unterrichtsrelevante Themen gerne gesehen. So haben Eltern im Nawi-Unterricht der 5. Klasse über ihre Tätigkeit in den Laboren der Humboldt-Universität in Adlershof berichtet oder die Herstellung von Chips und Prozessoren beschrieben. Hier gewinnen auch die Lehrkräfte! Vielen Dank.

 

Frau Herrmanns spricht über die Fertigung von Chips aus Siliziumscheiben.

 

Diese Seite wird demnächst gefüllt.

Miteinander – Füreinander

Die Aussaat im Schulgarten und die Mikroskope für das Nawi-Labor, die Bücherecke für das Horthaus und die Flurgarderobenspinde im Altbau, die T-shirts und Medaillen für die Sportwettkämpfe oder die Ausstattung der Lehrküche – die Aufzählung ließe sich lange fortsetzen. Viele wichtige Vorhaben ließen sich nur mit Hilfe des Fördervereins und seiner engagierten Mitglieder umsetzen. Vielen Dank.

Bitte besuchen Sie die Seite des Fördervereins.

Der Förderverein mit seinem Stand auf dem Schulfest.

Elternvertreter/innen – Aufgaben und Möglichkeiten der Mitwirkung

 

Warum sich als Elternvertreter engagieren?

Unsere Kinder sind das Wichtigste, was wir haben, und sie verbringen viel Zeit in der Schule. Je mehr Eltern sich aktiv an der Ludwig-Hoffmann-Grundschule einbringen, desto mehr profitieren alle Kinder und die Schule insgesamt davon. Eine Mitarbeit in der Elternvertretung macht Spaß, ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und fördert den Kontakt zu anderen Eltern. Sie unterstützt konstruktiv die Interessen und Aufgaben aller Beteiligten: der Schüler/innen, der Lehrer/innen, Erzieher/innen und natürlich der Eltern.

Auftrag der aus jeder Klasse gewählten Elternvertreter/innen und Stellvertreter/innen ist es, die Interessen der Schüler/innen und Eltern gegenüber der Schule und Schulbehörde zu vertreten.

Unsere Schule lebt auch von Ihrem Engagement – wir freuen uns über interessierte, kritische, neugierige Eltern, die mit uns den Schulalltag begleiten und gestalten. Für Wünsche, Anregungen und Fragen sind wir jederzeit offen.

 

Und darum engagieren wir uns als Elternvertreter:

 „Es macht mir sehr viel Spaß und Freude, Dinge zu organisieren, die unsere Kinderaugen zum Leuchten bringen lässt bzw. ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“

Alice

„..zuerst war es nur der Job den keiner machen wollte, später waren es die interessanten Gespräche, sowie Anteil und Mitbestimmung an der Umgebung meiner Tochter. In den vergangenen zwei Jahren bildete sich so ein neuer Blick auf die Schule, abseits des Eltern- und Schülerperspektive.“

Lars

 

 „Ich habe mich bereits in der ersten Klasse meiner Tochter entschieden, Elternsprecherin zu werden, da ich mehr Einblick in das Schulgeschehen bekommen wollte. Ich finde den intensiveren Kontakt zu Lehrern und Eltern interessant – und, soviel Arbeit wie immer alle denken, ist es nicht, zumal man sich das Amt auch sehr gut mit einem zweiten Elternteil teilen kann.“

Sandra

 

„Sich für die Belange der Kinder, aber auch die Anliegen der Eltern einzusetzen, finde ich wichtig – ebenso Schnittstelle zu Lehrern und Erziehern zu sein. Es ist manchmal hilfreich, Informationen schnell und aus erster Hand zu bekommen. Und es macht Spaß, einfach einen Beitrag für diese wirklich tolle Grundschule zu leisten!“

Kirsten

 

 „Den Blick hinter die Kulissen unserer Schule  zu werfen – das finde ich ausgesprochen spannend. Ich habe in den letzten Jahren meines Engagements als Elternvertreterin so viele Zusammenhänge verstehen können, die mir vorher nicht klar waren.

Franziska

Gremien

Die Mitwirkung von Eltern im schulischen Kontext ist durch das Berliner Schulgesetz (Link setzen) geregelt. Die Gremien, an denen Eltern dazu mitarbeiten können, unterscheiden sich in:

Elterngremien:

» Gesamtelternvertretung (GEV)
» Bezirkselternausschuss (BEA)
» Landeselternausschuss (LEA)

Gemeinsame Gremien (Eltern-Lehrer-Schüler):

» Schulkonferenz (SK)
» Bezirksschulbeirat
» Landesschulbeirat

Beratende Teilnahme an Gremiensitzungen der anderen Gruppen:
» Gesamtkonferenz der Lehrkräfte (GK)
» Fachkonferenzen
» Gesamtschülervertretung

Gesamtelternvertretung (GEV)

Die Gesamtelternvertretung (GEV) besteht aus allen Elternsprecher/innen aller Klassen einer Schule. Sie ist das oberste Elterngremium der Schule, in dem die schulischen Interessen der Erziehungsberechtigten gegenüber der Schule wahrgenommen werden.

Die GEV kann Gesamtelternversammlungen einberufen. Diese Versammlungen dienen der Unterrichtung und Aussprache über wichtige schulische Angelegenheiten. Die Elternsprecher/innen der Schule treffen sich mindestens dreimal im Schuljahr.

Die GEV wählt aus der Mitte ihrer stimmberechtigten Mitglieder
1. eine Elternsprecherin oder einen Elternsprecher der Schule und bis zu drei Stellvertreter/innen
2. vier Mitglieder der Schulkonferenz,
3. zwei Mitglieder des Bezirkselternausschusses,
4. je zwei beratende Mitglieder der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte und der Fachkonferenzen sowie der Gesamtschülervertretung und
5. je ein beratendes Mitglied weiterer Teilkonferenzen der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler an der Schule
(nach SchulG § 90)

Bezirkselternausschuss (BEA)

In jedem Bezirk wird ein Bezirkselternausschuss (BEA) gebildet. Der BEA dient der Wahrnehmung der Interessen der Eltern in Angelegenheiten der allgemein bildenden Schulen im Bezirk sowie der Vorbereitung und Koordinierung der Arbeit im Bezirksschulbeirat. Dem BEA gehören die von den Gesamtelternvertretungen gewählten Vertreter/innen der Schulen im Bezirk an.

Der BEA wählt aus der Mitte seiner stimmberechtigten Mitglieder
1. eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden,
2. zwölf Vertreterinnen oder Vertreter für den Bezirksschulbeirat,
3. zwei Vertreterinnen oder Vertreter für den Landeselternausschuss und
4. eine Vertreterin oder einen Vertreter für den Landesschulbeirat.
(nach SchulG § 110)

Landeselternausschuss (LEA)

Auf der Ebene der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird ein Landeselternausschuss (LEA) gebildet. Er ist das höchste Gremium der Elternvertretung in Berlin und dient der Wahrnehmung der schulischen Interessen der Eltern gegenüber der Senatsverwaltung sowie der Vorbereitung und Koordinierung der Arbeit im Landesschulbeirat.

Der LEA besteht aus den in den Bezirkselternausschüssen gewählten Vertreter/innen.
Die stimmberechtigten Mitglieder eines jeden Landesausschusses wählen aus ihrer Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter.

(nach SchulG § 114)

Schulkonferenz (SK)

An jeder Schule wird eine Schulkonferenz (SK) gebildet. Die SK ist das oberste Beratungs- und Beschlussgremium der schulischen Selbstgestaltung. Sie dient der Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, deren Erziehungsberechtigten und dem Schulpersonal.

Die SK berät in allen wichtigen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Meinungsverschiedenheiten. Sie kann gegenüber den anderen Konferenzen Empfehlungen abgeben, die auf der nächsten Sitzung dieser Konferenz beraten werden müssen.

Stimmberechtigte Mitglieder der SK sind:
1. die Schulleiterin oder der Schulleiter,
2. vier von der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte gewählte Vertreter/innen,
3. vier von der Gesamtschülervertretung gewählte Schülerinnen oder Schüler ab Jahrgangsstufe 7 (Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 gehören der Schulkonferenz mit beratender Stimme an.),
4. vier von der Gesamtelternvertretung gewählte Erziehungsberechtigte und
5. eine von den Mitgliedern nach den Nummer 1 bis 4 vorgeschlagene und gewählte, der Schule nicht angehörende Person, die die Schule in der Wahrnehmung ihrer pädagogischen Aufgaben unterstützen soll.
Die in die SK zu wählenden Mitglieder werden innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des Unterrichts im neuen Schuljahr für zwei Jahre gewählt.

Die SK entscheidet mit einer Mehrheit von zwei Dritteln u. a. über:
• die Verteilung und Verwendung von Personal- und Sachmitteln
• das Schulprogramm
• das Evaluationsprogramm der Schule
• die Abweichungen von der Stundentafel
• Grundsätze über den Umfang und die Verteilung der Hausaufgaben im Einvernehmen mit der zuständigen Schulbehörde
Die SK entscheidet mit einfacher Mehrheit u. a. über:
• den täglichen Unterrichtsbeginn, die Stellung eines Antrags auf Einrichtung von Ganztagsangeboten und Einrichtung als Ganztagsschule,
• die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens,
• Grundsätze für die Mitarbeit von Eltern und anderen Personen im Unterricht und bei sonstigen Schulveranstaltungen,
• Grundsätze der Schülerfahrten und Wandertage sowie über Vereinbarungen zu Schulpartnerschaften
• Verhaltensregeln für den geordneten Ablauf des äußeren Schulbetriebs (Hausordnung)
(nach SchulG § 75-77)

Gesamtkonferenz der Lehrkräfte (GK)

An jeder Schule wird eine Gesamtkonferenz (GK) der Lehrkräfte gebildet. Die GK ist das Beratungs- und Beschlussgremium aller an der Schule tätigen Lehrkräfte und eigenverantwortlich erzieherisch tätigen Personen. Sie berät und beschließt über alle wichtigen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die pädagogische und fachliche Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit sowie die kontinuierliche Entwicklung und Sicherung der schulischen Qualität.

Zwei Elternvertreter/innen werden durch die Gesamtelternvertretung als beratende Mitglieder der GK gewählt.
Die GK fördert die Zusammenarbeit der Lehrkräfte sowie die pädagogische und fachliche Kooperation mit anderen, insbesondere den benachbarten Schulen. Sie wählt aus ihrer Mitte:
1. ihre Vertreter/innen für die Schulkonferenz,
2. zwei Mitglieder für den Bezirkslehrerausschuss oder den Lehrerausschuss Berufliche Schulen,
3. bis zu vier Mitglieder in die erweiterte Schulleitung und
4. je zwei Vertreterinnen oder Vertreter für die Gesamtschülervertretung und die Gesamtelternvertretung.
Die GK tritt mindestens dreimal im Jahr auf Einladung der Schulleitung zusammen.
2. Gesamtelternvertretung: Wie funktioniert die Arbeit genau?
Die Gesamtelternvertretung (GEV) repräsentiert als offizielles Gremium die Eltern der gesamten Schule und ist die wichtigste Kommunikationsplattform zwischen den Elternvertreter/innen (EV´s), der Schulleitung, des Lehrer- sowie des Erzieher/innenkollegiums.
Sie besteht aus Elternvertreter/innen aller Klassen, der Schulleitung und jeweils einer Vertretung der Lehrerschaft sowie des Hortbereiches.
Die GEV trifft sich dreimal im Jahr. In diesem Forum besteht die Möglichkeit, direkte Informationen zu erhalten, in den Klassen aufgetretene Probleme und Fragen zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen.
Zudem haben die Elternvertreter/innen die Möglichkeit, die Schule in Gremienarbeit aktiv mitzugestalten. So arbeiten wir EV´s in den oben genannten Gremien mit.
In der ersten und konstituierenden Sitzung des Schuljahres werden die EV´s in die entsprechenden Gremien entsandt. Darüber hinaus wählen die Elternvertreter/innen den Vorsitz der GEV-Versammlung.
Namen des Vorsitzes und Stellvertretung der GEV
Franziska Richter
Dr. Kathrin Rieger